Wie versprochen war ich bei einem Speeddating und hatte mein erstes Klischee-Date mit einem Architekten. Ich fange mal mit dem Klischee an:

[yellow_box] Der Architekt

Kennen gelernt habe ich den jungen und adretten Mann auf einer Feier einer CV. Und ja wen es wundert, ich bin konservativ angehaucht. Ich mag Männer die eine gute Erziehung auf einem gewissen Niveau genossen haben und die laufen einem in Clubs eher nicht über den Weg ;)

Der adrette Mann führte eine sehr angeregte Konversation mit mir. Es dauerte nicht lange bis er nach einem weiteren Treffen fragte. Wir machten einen Theaterbesuch mit anschließendem Schaumwein Gläschen aus.

Im Burgtheater schauten wir uns “Die letzten Tage der Menschheit” von Karl Kraus an. Sehr schwere Kost aber fantastisch inszeniert. Sehr zu empfehlen auch wenn es vier Stunden dauert.

Im Großen und ganzen, war es ein sehr gelungener Abend. Zwei Fehler unterliefen ihm, die so große Minuspunkte ergaben, dass ich Ihn kein weiteres mal sehen werde.
A, liefen uns ganz “zufällig” Freunde von Ihm über den Weg. Sie ganz nett. Er naja, wie umschreibt man einen Kotzbrocken ohne Ihn zu beleidigen. Die Aussicht darauf mit diesen Menschen zu Kontakt gezwungen zu sein war nicht zu seinem Vorteil.
B, gab er zu mich einschüchternd zu finden. Das ist zwar nett und ehrlich gemeint aber stößt mich ab. Ich will einen Mann. Einen mit eigener Meinung und Willen. Bisher hatte ich die Erfahrung gemacht dass Männer die sich von mir einschüchtern lassen auch keine ebenbürtige Partnerin suchen. Sie suchen einen Mutter-Ersatz. Und da ich ja einen Mann und kein Kind möchte, Date ich anstatt einfach spontan schwanger zu werden. Vielleicht hätte er mich auch eines Besseren belehren können aber das Risiko wollte ich nicht eingehen.

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Jetzt erzähle ich euch ein wenig von den Gestalten die mir beim Speed-Dating begegnet sind:

[yellow_box] Speed-Dating

Wir haben alle schon mal ein Speed-Dating im Fernsehen gesehen, natürlich wissen wir dass so etwas auch in unserer Stadt statt findet, aber wer geht da wirklich hin?

Zwei Freundinnen eingepackt ging es dank dem Online-Anbieter Dateyork an einem Sonntag in die Wäscherei. Wir, früh dran, setzten uns in den Raucher- Bereich so dass wir gut sehen konnten wer da kommt. Leider hatten wir Pech und es waren nur 4 Männer aber gesamt 7 Frauen anwesend. Somit verbrachten wir viel Zeit mit warten. Wobei das Thema Zeit beim Speed-Dating so wie so ein Thema für sich ist.

Moderiert wurde die Veranstaltung von einem “Love-Angel”. Pro Partner hatten wir 7 Minuten Zeit. Diese Minuten verstrichen ja nach Partner schnell oder langsam, sehr langsam … Die vier Herren haben alle Möglichkeiten abgedeckt. Von der Schlaftablette die von seiner Schwester zum Dating geschickt wurde, über den geschiedenen Familienvater bis zum NLP-Fan auf Gesundcheitstripp war alles vertreten.

Für mich war kein passender dabei. Aber ich kann mir gut vorstellen dass es für andere Suchende gut funktioniert. Das witzigste dass es gebracht hat war der Ratschlag zu einem Singeltanzkurs zu gehen ;)

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