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Manchmal spielt das Wetter uns Streiche. Ich weiß ja nicht wie es in anderen Städten ist aber in Wien wechseln wir zwischen brütender Hitze und Regen. An den Tagen, an denen ein Blaugraues Wetter vorherrscht versuche ich mir immer etwas Licht mit meinem Outfit zu zaubern.

Aber gut. Über schlechtes Wetter sehe ich gerne hinweg. Ich sitze seid Wochen nur zuhause. Lasse mich an den warmen Tagen von meinem Ventilator anblasen und bin Schadenfroh an den kalten. Der Sommer kommt, und auch das Sommerloch. Klar, von manchen Kollegen höre ich dass sie das garnicht mehr haben und auch ich hatte es nicht jedes Jahr. Aber besser vorgebeugt und über den Sommer entspannt zurücklehnen als dann panisch jeden Blödsinn annehmen nur um die Miete zahlen zu können …

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Abgesehen vom Sommerloch sind einige Veränderungen in meinem Leben geplant. Vor kurzem war ich schon ziemlich ausgelaugt und frustriert weil ich dass Gefühl hatte dass nichts so weiter geht wie ich es möchte egal wie viel ich arbeite und mich bemühe. Ein Freund nahm mich für ein Paar Tage nach Kitzbühel mit. Ich hatte bis auf den letzten Moment überlegt ob ich überhaupt mitfahren soll. Ich stieg mit einem leeren Mailpostfach und einem schlechten Gewissen ins Auto. Sollte ich nicht alle meine Dinge zusammen haben und wissen wie es weiter geht bevor ich mich Urlaub mache? Ich habe mich mit dem Argument “Du hast es dir verdient” überreden lassen und fuhr nach Kitzbühel in noch mehr Blaugraues Wetter.

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Es wurde gefeiert, getrunken, gelacht und geredet. Themen wie Religion, Konservativität, Traditionen, Ethik, Ehre und Stilgefühl wurden lang und angeregt debattiert. Ihr müsst wissen ich bin in meinem Innersten viel konservativer als man es mir zutrauen würde. Selbst meinen besten Freund stoße ich regelmässig vor den Kopf, so wie an diesem Abend.
Nach dem alle schliefen, setzte ich mich auf die Terrasse, wickelte mich in eine Decke, nahm mir Tee und Buch zur Hand und sah mir den Sonnenaufgang an. Es hat gut getan nichts außer das Vogelgezwitscher zu hören. Ein paar Stunden nicht über Arbeit, Abgaben, Pitches, Rechnungen und Streitereien in meiner WG nach zu denken. Nicht dass ihr mich falsch versteht, ich bin nicht unglücklich. Ich liebe meine Jobs, die Selbständigkeit und mein Leben. Aber manchmal braucht jeder von uns eine Verschnaufpause. Und die habe ich dort bekommen.
Ich legte mich für 4 Stunden in mein Bett. Stand top fit und glücklich mit den Anderen auf und über den Tag veränderte sich mein ganzes Leben. Ich habe kurz meinen Kopf zur ruhe gebracht und plötzlich lösten sich alle Dinge die mich störten von selbst auf.

Wer hätte das gedacht? Manchmal kommt Unverhofft oft …
Wie geht ihr damit um wenn ihr glaubt gegen eine Wand zu laufen? Vielleicht mag mir eine von euch ihre Geheimtipps nennen?
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