Augen so blau wie das Meer Teil 4

Es war ein lustiger und beschwingter Abend. Ausnahmsweise verbrachten wir diesen mit ein paar seiner Marine-Kollegen und nicht mit in Wien lebenden native speakern wie sonst. Ein paar von den Jungs waren wirkliche Riesen. Beim begrüßen hatte ich immer Angst dass sich mal einer verschätzt und mir unabsichtlich die Finder bricht … Dazu kam es natürlich nicht.

Das Meeresrauschen in Augengestallt lachte und plauderte. Irgendwann stand er vor mir und fragte was ich denn davon halte ihn zu heiraten damit er bleiben kann. Na toll! Und was mach ich jetzt?!? Es sprach aus ihm die Angst und der Alkohol.

Ich überlegte ob ich jetzt nein sagen kann ohne dass eine Hore Hulk-Artiger Männer sauer auf mich ist. Oder ja sagen kann und am nächsten Tag wenn alle wieder nüchtern sind so tun als wäre das ja nur ein Witz gewesen …

Ich sagte ihm dass ich Bedenkzeit brauche. Ich bin noch so jung. Ich weiß doch noch garnicht was ich mit meinem Leben anfangen soll … Das verstand er. Auf jeden Fall behauptete er es und erzählte mir dass er eigentlich zurück nachhause möchte. Zurück nachhause mit mir. Ich in Ohio? Der Gedanke alleine kam mir etwas verrückt vor … Ich Öffifahrer soll auf eine Ranch ziehen auf der Pferde sind gegen die ich allergisch bin. Eine Stunde mit dem Auto von der nächsten „größeren“ Stadt, und ich rede hier nicht von einer Großstadt …

Ich fahre Taxi, kenne meine Nachbarn nicht beim Name und Tiere sind mir ziemlich egal … Na das schaute ja mal rosig aus …

Irgendwie klappte das auch mit der Bedenkzeit nicht so ganz. Der Abend ging weiter. Wir feierten und tranken, so wie man das halt mit Anfang 20 macht … Plötzlich stand er mit einem Strauß Rose vor mir. Ich solle meine Bedenkzeit vielleicht nicht all zu lang gestalten … Ich sagte Ja.

Das werde ich sicher noch bereuen …

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