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Meine ersten Erfahrungen und Tipps die low fodmap Diät zu überstehen

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Die Headline klingt ein wenig dramatisch. Ich weiß. Aber wenn dich auf einer Geburtstagsparty eine studierte Diätologin ganz mitleidsvoll ansieht und meint: Ja, die Diät ist echt Hardcore! Dann weißt du spätestens jetzt, wieso dir die low fodmap Diät so auf die Nerven geht. Und nein, es liegt nicht an dir. Es liegt an der Diät.

Wenn ihr genaueres zum Thema low fodmap Diät wissen wollt und wann und wieso man diese macht, dann könnt ihr das hier nachlesen.  Kurz gefasst bekommen Menschen die ständige Beschwerden haben wie ich diese Diät verpasst. Dabei dürfen keine Produkte die im Dickdarm fermentieren verzehrt werden. Eine Liste der verbotenen und erlaubten Lebensmittel findet ihr hier.

Und um euch die Qual zu erleichtern habe ich hier ein paar Tipps die low fodmap Diät zu überstehen:

  • Suche dir ganz viele verschiedene low fodmap Rezepte zusammen die du Lust hättest zu kochen und zu essen. Eine kleine Auswahl an Frühstücksrezepten und einen Pfannkuchen Kuchen habe ich bereits für euch gezaubert.
  • Dokumentiere alles – wirklich ALLES was du zu dir nimmst. Ich habe mich am Anfang ein paar Mal gewundert wieso mein Bauch aufbläht obwohl ich laut meinen Notizen nichts Böses gegessen habe. Ich hatte was Böses gegessen und es nicht wahrgenommen:
    • Das Kleingedruckte ist dein Freund. In Kartoffel- und Maischips sind oft Milch und Gluten enthalten.
    • In Wurstwaren sind oft Zwiebel oder Gemüsepulver enthalten. Gemüsepulver beinhaltet auch oft Zwiebel.
  • Spontan Essen gehen ist sehr schwer. Überlege dir vorher gut wo du hingehst.
    • Sushi geht so lange du die Tempura Makis und Sushis weglässt.
    • Vietnamesische Sommerrollen sind ohne Tofu erlaubt. Lass dir aber Sojasauce anstatt Hoisin Sauce dazu servieren.  (Hoisin ist leider nicht low fodmap)
    • Salat ohne Croutons, Zwiebel und ohne ausgefallenes Dressing sondern nur mit Essig und Öl sind erlaubt. Brot ist natürlich nicht erlaubt, außer ihr seid in einem Lokal das Glutenfreies Brot anbietet.
    • Auch wenn ich sonst keine Empfehlung dafür aussprechen würde, hat McDonalds Glutenfreie Buns. Vergesst nicht die Zwiebeln weg zu lassen.
    • Wenn es sehr schnell gehen soll sind Bratkartoffeln, Pommes und Kartoffelchips eine schnelle Lösung. Achte genau darauf, dass diese nicht mit Knoblauch gewürzt werden.
  • Plane deine Mahlzeiten.
    • Esse lieber fünf mal am Tag kleine Portionen als nur einmal viel.
    • Bereite Mahlzeiten vor. Ich brate z.B. gerne Gemüse und Fleisch einmal die Woche vor und portioniere es in kleinen Vorratsdosen. So kann ich viel schneller Bowls zusammenstellen die alle Nahrhaft sind ohne täglich lang in der Küche zu stehen.
  • Trinke ausreichend Wasser.
  • Meide Alkohol. Es ist viel schwerer dem Verlangen nach einer Pizza nicht nachzugehen wenn man verkatert ist!

Wieso ich euch hier kein persönliches Update gebe? Weil ich derzeit noch zu unzufrieden bin mit den Ergebnissen. Ja, ich merke einen Unterschied zu der Zeit vor meiner Diät. So groß ist er aber auch nicht um ihn groß zu loben. Und versteht mich nicht falsch, mir geht es nicht um die Kilos die purzeln. Mir geht es um das allgemeine Wohlgefühl und meine Verdauung. Und die spielt leider noch nicht so mit wie ich es mir wünschte.

Ich hoffe ich konnte euch ein wenig helfen! Habt ihr noch Tipps für mich die ich noch nicht entdeckt habe?


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Sonia Maria K
the authorSonia Maria K
Hi. Ich bin Sonia. 30 Jahre jung. Bloggerin, Grafikerin, #Girlboss und ein Kreativling. Komme aus Polen und lebe in Wien.

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